Chronik Ski-Club Meckenheim

 

Chronik bis 1999

 




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Vereinsgeschichte 1963 - 2013

 


Fünfzig Jahre Ski-Club Meckenheim! Wahrlich ein stolzes Jubiläum, wenn man bedenkt in welcher Zeit dieser Verein gegründet wurde. Es war eine Zeit, in der die Eindrücke des zweiten Weltkrieges noch vorhanden waren. Der Wunsch nach einem besseren Leben, nach Freude und Gemeinsamkeit war gesellschaftsbestimmend. Das Streben nach materiellen Gütern hatte begonnen.

In Meckenheim gab es verschiedene Sportvereine, aber keiner bot den Skisport an, wo die Eifel doch so nahe ist und jährlich genügend Schnee -vor allem in der Schnee-Eifel- fiel.

Nach dem besonders schneereichen Winter 1962 / 63, in dem sich Meckenheimer Bürger wiederholt auf Hängen in Udenbreth, an der Hohen Acht, an der Nürburg und vor allem am Michelsberg trafen, fassten Rudi Schevardo und einige seiner Bekannten den Entschluss, einen Ski-Club in Meckenheim zu gründen. Da niemand genau wusste, was bei einer Vereinsgründung zu beachten war, wollte man anfangs eine Ski-Abteilung in dem Tennisclub Blau-Weiß Meckenheim aufbauen. Nachdem der Westdeutsche Ski-Verband (WSV) die Vorteile eines eigenständigen Vereins erläutert hatte, trafen sich am 29.03.1963 auf Initiative von Rudi Schevardo in dem Gasthof "Zur Krone" 10 Gründungsmitglieder um den Verein ins Leben zu rufen. Ein neuer Verein war geboren.


Diese Vereinschronik ist keine vollständige Geschichtsschreibung,
sie erzählt Manches aus unserem Verein,
sie ruft viele Erinnerungen wach
und sie weckt hoffentlich das Interesse des Lesers.

1963
Die Gründung des Ski-Club Meckenheim (SCM) erfolgte am 29.03.1963. Das Gründungsprotokoll haben unterschrieben:

Rudolf Schevardo, Hans Hub. Unkelbach, Jürgen Schramm, Franz Josef Heubach, Willi Körfgen, Kurt Wolber, Jos. Krämer, Günter Wolber, Marlis Labes und Winfried Ley.

Diese zehn Skisportler beschließen, dass der Verein Ski-Club Meckenheim heißen soll und Körper­ertüchtigung, Vorbereitung auf den Wintersport sowie geselliges Beisammensein seine Aufgaben sein sollen.

Am 26.04.1963 fand die erste Mitgliederversammlung des SCM im Gasthof "Zur Krone" statt. Es wurde eine Satzung beschlossen und ein Vorstand gewählt.

Rudi Schevardo fühlte sich zu jung, um das Amt des 1. Vorsitzenden zu übernehmen. So wurde Johannes Kelz, ein erfahrener Skiläufer, als 1. Vorsitzender gewählt. Der Winter 1963 war ein schneearmer Winter, in dem kaum sportliche Wettkämpfe in der Eifel stattfinden konnten. Aber der Verein war bereits auf 46 Mitglieder angewachsen. In den Sommermonaten traf man sich jeden Sonntag, um unter Leitung von Rudi Schevardo Gymnastik und Lauftraining auf den Wiesen der Swistbachaue zu betreiben. Es bildete sich eine Fußballgruppe, die sich bis heute gehalten hat. Auch Wanderungen gehörten zum Programm im Gründungsjahr, ebenso gesellige Veranstaltungen. Nicht nur in den ersten Jahren standen vor allen Dingen der Spaß am Sport und die gute Kameradschaft im Vordergrund. 

1964
Diese Saison brachte bessere Schneeverhältnisse und der SCM nahm an vielen alpinen Skirennen anderer Vereine teil und auch an den Bezirksmeisterschaften in Rohren.

An 11 Wochenenden gab es Gelegenheit zum Skilaufen in der Eifel. 3 Wanderungen, 2 Kegelabende und 2 Fußballspiele wurden neben dem Skisport durchgeführt. 

1965
Am 07.03. wurden die ersten Vereinsmeisterschaften ausgetragen. Ideale Schneeverhältnisse und eine tadellose Organisation sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Gestartet wurde ein Abfahrtslauf für Herren und Damen und ein 6km-Langlauf für Herren. Die Jahreshauptversammlung fand am 03.07. und eine außerordentliche Mitgliederversammlung am 26.11. statt. Es wurde über Mitgliedsbeiträge entschieden aber und über den Skihang an der Alten Mühle in Udenbreth gesprochen. Wegen der finanziellen Aufwendungen wurde zunächst kein endgültiger Beschluss gefasst. 

1966
Der SCM war zu diesem Zeitpunkt ein nicht eingetragener Verein gem. §54 BGB. Der nicht eingetragene Verein ist die Urform des Vereins, da er nicht in das Vereinsregister eingetragen werden muss. Das kann für kurzfristige Ziele attraktiv sein, da man sich die Gerichtskosten der Eintragung spart. Es wurde diskutiert und die Mehrheit sprach sich für die Umwandlung in einen rechtsfähigen Verein aus. Mindestvoraussetzung für die Eintragung eines rechtsfähigen Vereins sind eine Anzahl von sieben Vereinsmitgliedern (§56 BGB) und eine Satzung, in der insbesondere die Befugnisse des Vereinsvorstands definiert sind. Ein nicht rechtsfähiger Verein bedarf lediglich zweier Gründungsmitglieder, eine Satzung ist nicht nötig. So wurde am 20.12. der Ski-Club Meckenheim e.V. gegründet und es gab eine neue Satzung. Notar Dr. Schumacher hatte als Versammlungsleiter die entsprechenden Punkte der Tagungsordnung übernommen. Die Umwandlung in einen rechtsfähigen Verein und die neue Satzung wurden einstimmig beschlossen. Als 1. Vorsitzender wurde Rudi Schevardo gewählt. Der SCM ist ordentliches Mitglied im Westdeutschen Ski-Verband, Bezirk Eifel. Es wurde weiterhin beschlossen die Zollbaracke in Losheim anzumieten und Skirennen in Udenbreth auszurichten. Von Dez. 1966 bis März 1967 war die Hütte in Kehr ein Domizil für den Verein.

1967
Die Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Rheinbach erfolgte am 08.08. unter Nr. 116. Das Karnevalsfest fand am Rosenmontag im Gasthaus Jägerhof statt. Am 1.12. fand die Mitgliederversammlung im Gasthaus Jägerhof statt.

Die Skihütte in Losheim wurde in diesem Jahr abgerissen und das Mobiliar bei einem Schreiner in Kehr untergestellt. Eine Zollbaracke an der Straße zwischen Hollerath und Udenbreth wurde angemietet. Im Winter wurde am Mühlenhang in Udenbreth trainiert und erstmalig wurde der vereinseigene Skilift genutzt. Seit diesem Jahr war der Mühlenhang Austragungsstätte des Rennens um den Meckenheimer Apfel- Pokal, bei dem die Sieger Meckenheimer Äpfel erhielten. Die Termine für diese Rennen wurden vom WSV festgelegt; daher fielen einige Rennen wegen Schneemangels in den folgenden Jahren aus.

Erstmals wurde auch Volleyball als Sportart angeboten, mit den entsprechenden Regeln waren die Sportler aber nicht sehr vertraut. Der Eintrag im Vereinsregister des Amtsgerichts Rheinbach wurde am 08.08. vorgenommen. Ab 09.12. wurde die Hütte in Miescheid genutzt. 

1968
Der Lift am Mühlenhang wurde an einigen Schneesonntagen genutzt, das geplante Apfelpokal-Rennen am 11.2. konnte wegen Schneemangels nicht ausgetragen werden. Im Herbst wurde ein Waldlauf in Hollerath veranstaltet, aber es wurde auch an anderen Langlaufveranstaltungen teilgenommen. Im Sommer fanden Fußballspiele statt. 

1969
Die Baracke in Miescheid wurde wegen Kündigung geräumt. Höhepunkt des Winters war der Alpine Kombinationslauf um den "Goldenen Apfel von Meckenheim". Ferner nahmen Mitglieder am Staffellauf in Hollerath, am 15-km-Langlauf in Hollerath und an den Diözesan-Skirennen in Udenbreth teil. Weitere sportliche Aktivitäten waren Fußballspiele, 9 Wanderungen, 1 PKW-Sternfahrt durch die Eifel und 3 Kegelabende. Das Kostümfest fand im Gasthof Stern statt. 19 Mitglieder nahmen an der Fahrt nach Livigno bei bestem Pulverschnee teil. Ein neuer Trainer übernahm das Volleyballtraining und die Volleyballer wurden zu einer eigenständigen und auch erfolgreichen Gruppe. 

1970
In der Saison war an 19 Wochenenden die Möglichkeit zum Skifahren in Udenbreth. Wenn Skifahren in Udenbreth möglich war, wehte die Fahne in Meckenheim bei Rudi Schevardo. Das Apfelpokal-Rennen war ein großer Erfolg; weitere Skiveranstaltungen die besucht wurden – 15-km-Langlauf in Hollerath, Staffellauf in Hollerath, Abfahrtslauf in Rohren und die Bezirksmeisterschaft in Hollerath mit guten Erfolgen für den SCM. Mitglieder nahmen auch an der WSV-Fahrt nach Sestriere teil. Weitere Veranstaltungen: Sommerfest in Altendorf, einige Kegelabende, Fußballspiele und Wanderungen. Während der Mitgliederversammlung am 09.05. im Hotel Rausch wurde u.a. nach der Zukunft des SCM gefragt, das Jugendproblem nicht gelöst werde und der Verein keine Jugendliche habe. 

1971
Der Bezirkstag des WSV Bezirk Eifel fand in Meckenheim statt, der Tag endet mit einem Tanzabend. In diesem Jahr wurde das 100. Mitglied aufgenommen. Schnee lag nur selten in der Eifel, aber es fanden einige Skiveranstaltungen statt. Eine Nikolausfeier, der Weiberfastnachtsball im Jägerhof waren lustige und stimmungsvolle Veranstaltungen. Wanderungen wurden monatlich durchgeführt, auch fanden wieder Fußballspiele statt. Manfred Butter übernahm die Gymnastikgruppe, die er mit großem Erfolg leitete. 

1972
Dies war ein schneearmer Winter für die Eifel, lediglich die Bezirksmeisterschaften im 15km-Langlauf in Udenbreth und im Staffellauf in Hollerath wurden durchgeführt. Das Sommerfest wurde durchgeführt und es fanden auch Wanderungen statt. Die Nikolausfeier war gut besucht im Hotel Rausch aber auch ein Filmabend im Stern. Bei der Mitgliederversammlung wurde der Bau einer Skihütte in Udenbreth angekündigt; es wurde auf den genehmigten Bauantrag gewartet. Ein Problem tritt bei vielen Veranstaltungen auf und dies ist bis heute noch geblieben, die Mitglieder erscheinen nicht pünktlich. 

 

1973
Die Jahreshauptversammlung fand am 05.05. im Hotel Rausch statt. Zehn Jahre brauchte der SCM um große Erfolge zu erzielen. Westdeutsche Meisterschaft, Apfelpokalsieg, Einzelmeisterschaften und gute Platzierungen wurden erreicht. Iris Ibel errang die meisten Erfolge: 2. Platz in der Abfahrt, dritter Platz im Slalom, Sieg im Riesentorlauf und in der Kombination, dies waren ihre Erfolge. Mit Armin Fischer, Rudi Schevardo und Iris Ibel wurde der Pokal um den "Goldenen Apfel von Meckenheim" errungen. Dazu kamen Erfolge im Staffelrennen im Langlauf der Bezirksmeisterschaft und beim DJK-Skifest in Udenbreth. Die Skitour in die Alpen ging nach Chiesa mit 13 Mitgliedern.

Das Sommerfest wurde in der Schützenhalle durchgeführt, die Wanderungen fanden regelmäßig statt, dazu kamen Fußballspiele. Das Training in der Halle mit Manni Butter wurde optimal arrangiert. Die Skihütte in Udenbreth wurde ausschließlich in Eigenleistung aufgestellt. Verantwortlich hierfür zeichnete sich Karl-Heinz Schnurpfeil, der die Skihütte stiftete und die nun jährlich ein Anlaufpunkt für die Meckenheimer Skifahrer wurde. Viel Eigenarbeit war gefragt, aber unter Regie des Vorstandes konnte die Skihütte nach vielen, vielen Arbeitsstunden verwirklicht und fertiggestellt werden. Am 02.12. wurde die Hütte erstmals von Mitgliedern genutzt.

Die Nikolausfeier war ein weiterer Höhepunkt im Vereinsjahr. Als Vereinslokal wurde das Hotel Rausch gewählt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung fand am 21.09. statt wegen Erhöhung der Aufnahmegebühr. Hintergrund war der Hüttenbau und der damit verbundene zusätzlichen finanzielle Aufwand für Pacht des Grundstücks, Strom, Wasser, Heizung und Instandsetzungsarbeiten. Die Aufnahmegebühr wurde auf den Mitglieds-jahresbeitrag angehoben. 

1974
Leider war es wiederum ein schlechter Skiwinter. Wintersport war nur an 2 Wochenenden möglich. Dies waren ausgerechnet die Wochenenden, an denen wegen der Ölkrise Auto-Fahrverbot herrschte. Aus der Not heraus wurden Busse angemietet, und es wurde festgestellt wie fröhlich und vergnügt so eine gemeinsame Busfahrt sein kann. Dies haben wir in den weiteren Jahren sehr oft festgestellt. Sogar das Fernsehen –WDR – drehte am Weißen Stein in Udenbreth und man konnte Karl-Heinz Schnurpfeil und Rudi Schevardo im Fernsehen in voller Aktion betrachten. Die Skihütte konnte erstmals voll benutzt werden. Im Sommer wurde trainiert, Volleyball und Fußball gespielt, Wanderungen fanden regelmäßig statt. Die 10-Jahresfeier fand in der (alten) Schützenhalle statt, die zu einem Rosen-Pavillon umgestaltet worden war. Auch am Karnevalsumzug wurde teilgenommen und im November wurde ein Filmabend mit Dias und Bildern aus dem Vereinsleben durchgeführt. Rudi führte eine Gruppe zum Tonale-Pass. Der Verein hatte jetzt 180 Mitglieder. 

1975
Wiederum eine schlechte Skisaison wegen fehlendem Schnee. Die Skihütte wurde hinsichtlich der Außenanlagen fertig gestellt, das Rasenmähen führte zu Problemen, da der Rasenmäher streikte. Die Unkosten für die Skihütte vor allem für den Unterhalt überstiegen bei weitem die Gebühren für die Hüttenbenutzung. Sommerfest, Nikolausfeier, ein Filmabend und die Karnevalsparty gehörten schon zum Standardprogramm, ebenso die Wanderungen. Gedanken machte man sich um die Übungs­leiter. 

1976
Die Mitgliederzahl ist auf 214 gestiegen. Bei Instandsetzungsarbeiten der Skihütte wurden immer die gleichen Personen gesichtet. Das Sommerfest fand in der Oberdreeser Schützenhalle statt. Der Filmabend, der Nikolausabend und das Kostümfest waren Bombenerfolge. Das Sportabzeichen wurde in den Sommermonaten abgenommen und viele Mitglieder beteiligten sich. Zur Vorbereitung auf den Winter war ab Mitte Oktober an der Tomburg ein regelmäßiges Konditionstraining angesetzt. Es wurde an den Bezirksmeister-schaften teilgenommen und am 08.02. fand zum Höhepunkt des Winters für den SCM das Apfelpokalrennen statt, zum ersten Male nach 1973. Die Piste am Mühlen­hang wurde bestens präpariert und am Abfahrtslauf nahmen 95 Teilnehmer teil. Es ereignete sich ein böser Sturz und ein Teilnehmer nahm ein unfreiwilliges Bad im nahen Mühlenbach. Der SCM verteidigte den Wanderpokal erfolgreich. Die Strecke am Mühlenhang: 500m Strecke mit 23% Gefälle; der Sieger hatte eine Durchschnitts-geschwindigkeit von 72 km/h. 

1977
Skiwettbewerbe in der Eifel litten wieder unter dem chronischen Schneemangel. Es konnten nur die Bezirksmeisterschaften im Langlauf und in den Staffeln und der Abfahrtslauf der DJK Hollerath durchgeführt werden. Die Volleyballer nahmen an Turnieren teil, gleichfalls die Fußballer. Der SCM hatte mittlerweile 232 Mitglieder. Die Skihütte ist ein Zuschussgeschäft wegen der geringen Auslastung vor allem im Sommer; Pflege- und Renovierungsarbeiten fanden wiederum statt. In der Schützenhalle fand das traditionelle Sommerfest statt. Wanderungen wurden während des ganzen Jahres durchgeführt. Der Nikolausabend fand am 04.12. statt, Nikolaus wurde begleitet von Hans Muff und dem Engelchen. Am Karnevalszug nahm der SCM unter Leitung von Julius Cäsar mit einer Fußgruppe ebenfalls teil. Die selbstgebastelten Kostüme und Uniformen der tapferen Römer und Gallier erregten gr0ßes Aufsehen. Einige Vereinsmitglieder nahmen an Übungsleiterlehrgängen in Fulpmes bzw. St. Moritz teil. 

1978
Auf der Jahreshauptversammlung wurde der Antrag gestellt, ob man das Schanzenspringen in den SCM als weitere sportliche Betätigung aufnehmen könnte. Da in der Eifel jedoch keine Möglichkeiten mehr zum trainieren bestanden, wurde der Antrag abgelehnt. Sommerfest, Straßenfest, Karnevalsfest, Wandertag wurden auch 1978 durchgeführt. Die sportlichen Aktivitäten wurden wie in den folgenden Jahren verstärkt – ganz besonders der Breitensport. 

1979
Bei den Versammlungen stand jährlich die Kostendeckung der Skihütte zur Debatte. Zumeist wurde der Vorstand beauftragt, sich darüber Gedanken zu machen. Der 1. Volkswandertag fand am 21.10. statt, die Stadt Meckenheim war Veranstalter und der SCM fungierte als Ausrichter. 

1980
Am 06.01. wurde das Apfelpokalrennen in Udenbreth ausgetragen. Am 13.1. nahmen Mitglieder an den Bezirksmeisterschaften im Spezial-Slalom in Neuastenberg teil. Ebenfalls erfolgte die Beteiligung am Skirennen um den Landtagspräsidentenpokal in Udenbreth, an den Bezirksmeisterschaften im Langlauf in Hollerath und es wurde eine Osterskifahrt mit dem WSV nach Santa Catarina (18 Teilnehmer aus Meckenheim) veranstaltet. Der Skibasar wurde veranstaltet.

Die Volleyballer nahmen an mehreren Turnieren teil wie auch die Fußballer. Der 2. Volkswandertag mit 756 Teilnehmern wurde am 29.09. über die Strecken von 10 und 20km durchgeführt. 

1981
Nach 18-jähriger Tätigkeit im Vorstand gab Rudi Schevardo diese Tätigkeit auf und er wurde mit der „Silbernen Ehrennadel“ des WSV für seine Verdienste um den Skisport geehrt. Die Mitgliederzahl war mittlerweile auf 332 Mitglieder angewachsen. Nach vielen Jahren nahm an den Nordischen Rennen kein Vertreter des SCM teil. Heinz Kubaille stellte bei der Jahreshauptversammlung den Antrag auf schriftliche Wahldurchführung zur Wahl des 1.Vorsitzenden. Apfelpokalrennen und 3. Volks­wandertag waren die herausragenden Veranstaltungen des Jahres. Sehr gutes Abschneiden bei den Bezirksmeisterschaften im Torlauf in Neuastenberg mit 1. Plätzen durch Iris Ibel und Hanno Schmitz und dem 2. Platz durch Rudi Schevardo. In Fulpmes und in Hintertux weilten Mitglieder zum Skilaufen. Es war ein erfolgreiches Jahr, die Erfolge beim Nachwuchs und bei den Erwachsenen beweisen dies, aber es gibt noch viel zu tun. Es fand der 3. Volkswandertag statt mit Strecken von 10 und 20Km. Am 3.10. fand der Skibasar statt. 

1982
Der Wintersport fand leider nur an zwei Wochenenden statt, wegen Schneemangels. Sogar die Bezirksmeisterschaften fielen aus, selbst im Sauerland waren ungenügende Schneeverhältnisse. Die Skihütte steht nun schon 10 Jahre in Udenbreth. Daher wurde in Udenbreth gewandert und anschließend gab es Fassbier und Suppe in der Hütte. Aber es fanden noch weitere 7 Wanderungen, wie auch der 4. Volkswandertag statt. Die Fußballmannschaft trug 23 Freundschaftsspiele aus, von denen 16 Spiele gewonnen wurden. Die Gruppe der Jugendlichen wurde leistungsmäßig gefordert um sie an gewisse Leistungsgrenzen heranzuführen, um einen Kräftezuwachs und einen Leistungsanstieg zu erzielen. Aber kaum einer war bereit, sich wirklich zu bemühen, an sich selbst zu arbeiten, um sich auch somit zu steigern. Dies zur Vorbereitung der Jugendlichen aufs Skifahren im Jahre 1982. 

1983
65 Mitglieder nahmen an der Mitgliederversammlung 1983 am 26.02.83 teil. Bürgermeister Dr. Preuschoff nahm die Durchführung der Siegerehrung anlässlich des Apfelpokalrennens vor; Josef Krämer hat 60 Pfund Äpfel als Siegerpreise gestiftet. Am 5. Volkswandertag nahmen 640 Teilnehmer teil, wie beim Apfelpokalrennen übergab Bürgermeister Dr. Preuschoff die Ehrenpreise und den Pokal der Stadt. Der Verein war 20 Jahre alt und dies wurde am 27.08. mit einem Sommerfest in Udenbreth gefeiert mit gemeinsamen Tanzen, Erzählen, Rückblick halten und, und , und. 

1984
Die Mitgliederzahl war auf 350 Personen angewachsen. Die Gruppe Radsport wurde auf Antrag von F. Grengros und Sergio Defanti gegründet. Veranstaltungen wie der 6. Volkswandertag, Sommerfest, Skibörse, Apfelpokalrennen, Teilnahme am Karnevalsumzug wurden durchgeführt. Am Apfelpokalrennen nahmen 9 Vereine mit 118 Startern teil. Auch die Renovierung der Hütte wurde wie in allen Jahren notwendig. Für seine Mitglieder, die nicht alle den Drang zum Skifahren hatten, bot der Verein ein breites Programm an sportlichen und anderen Veranstaltungen. Bei den Wanderungen nahmen zumeist die gleichen Personen teil. Der Wanderwart wünschte sich eine regere Beteiligung, es wurde viel unternommen, um Mitglieder so hinter dem Ofen oder von der Liege weg zu locken. Trotz manchmal geringer Beteiligung wurde der Wanderwart nicht entmutigt und machte in gewohnter Weise weiter. Manfred Butter leitete die Gymnastikstunden souverän und gelassen. Die Radsportgruppe traf sich zum Training immer am Sonntag um 11:00Uhr an der(alten) ARAL-Tankstelle und die Gruppe nahm erstmals an Rad-Tourismusveranstaltungen (RTF) teil. 

1985
Anlässlich der Jahreshauptversammlung, die wie in den letzten Jahren im Hotel Rausch durchgeführt wurde, wurde über Fahrten in die Alpen für Mitglieder für den alpinen wie auch nordischen Bereich und spezielle Fahrten für Jugendfahrten diskutiert. Auch wurde angefragt, eine eigene Zeitung herauszubringen in der alle Aktivitäten des Vereins bekannt gegeben werden könnten. Der Winter war kalt und lang, leider reichten die Schneemengen nicht aus, um alle angesetzten Rennen durchzuführen. Die Bezirks-meisterschaften fanden in Neuastenberg statt, aber das Apfelpokalrennen konnte trotz der intensiven Vorbereitungen wegen Schneemangels nicht stattfinden. Erstmalig wurde ein Lauftreff durch den Kottenforst durchgeführt. Am 7. Volkswandertag nahmen 521 Wanderfreunde teil. Hoch her ging es am 17.08. in der Mehrzweckhalle, die „Ski-Haserln“ feierten mal wieder ihr schon traditionelles Sommerfest. Disk-Jockey „Ecki“ sorgte für heiße Musik, abkühlen konnte man sich an der Theke. 

1986
Die Radsportgruppe übernahm für den Radkorso anlässlich des Blütenfestes am 03.05. die Organisation und machte als Höhepunkt der Saison eine Alpenrundfahrt mit 800 km und 12.000 Höhenmetern. Daneben gab es weitere Aktivitäten wie alpine Vereinsmeister-schaften, Apfelpokalrennen, Osterfahrt mit dem WSV, die Langläufer unternahmen eine Tour nach Kössen, die Halle war zur Gymnastik immer gut besucht, die Volleyballer nahmen an Punktespielen teil, die Radsportler nahmen an RTF‘s teil, die Fußballer hatten mehrere Spiele und 10 Veranstaltungen führte der Wanderwart durch. An dem Volkswandertag nahmen Tausende Wanderlustige – genau 6.261 Wanderer- , dieses Mal war es der General-Anzeiger-Volkswandertag aus Anlass der 350-Jahr-Feier unserer Stadt. „Es war was los“ am Sonntag, den 21.09. in Meckenheim. Die Skibörse war gut besucht und auch das eigene Sommerfest und das Karnevalsfest. 

1987
Als besonderes Ereignis zählt der Volkswandertag mit dem General-Anzeiger, aber auch die Grünkohlwanderung war besonders gut besucht. Mit vereinten Kräften wurden die Veranstaltungen wie Apfelpokalrennen, Blütenfest, Sommerfest, Straßenfest, 9. Volkswandertag und Karnevalsfest ausgerichtet. Meist war es der „alte Stamm“ der immer wieder geholfen hat. Vom 30.08. – 06.09. wurde eine Alpenwanderung vom Bodensee nach Oberstdorf auf den Europäischen Fernwanderweg E 5 durchgeführt. Am 1. Adventsonntag fand das Hüttenfest statt, zuvor wurde eine Wanderung im Schnee durch das Pretherbachtal von Hellenthal nach Udenbreth durchgeführt. 

1988
Die Mitgliederversammlung fand im Hotel „Stern“ statt. Es waren lediglich 26 Mitglieder erschienen. Diskutiert wurde über das fehlende Interesse der Mitglieder an Ski-Club-Festen ; als ein Grund wurde ein Überangebot an Festen in Meckenheim festgestellt. Einen Schwerpunkt bildete der Bericht zur Skihütte. Dem Vorstand wurde der Auftrag gegeben, eine mittelfristige Lösung für die Hütte zu erarbeiten. Die wintersportlichen Aktivitäten waren wegen Schneemangel wieder nur sehr kurz, das Apfelpokalrennen fiel aus. Aber die Langlaufgruppe war mit 11 Teilnehmern für eine Woche in Fischen, einige Mitglieder nahmen an Skimarathons ( Pustertaler Skimarathon, Engadin-Ski-Marathon und Dolomitenlauf) teil. Die Fußballer wurden zum ersten Mal Meckenheimer Stadtmeister. Im Kottenforst konnte man einige seltene Exemplare der Gattung Skilanglauf beobachten, welche auf Rollerski die sonst stark frequentierten Wege unsicher machten. Am 23.04. fand die 25-Jahr-Feier des Ski-Club statt. Das Fest wurde zum Anlass genommen, unter anderem die Gründungsmitglieder und die Mitglieder des 1. Vereinsjahres zu ehren. Roswitha Schmitz trug eine Chronik in launigen Versen vor. Am 05.06. fand zum 10. Mal der Volkswandertag statt und der Verein organisierte bereits den 13. Skibasar und das 13. Apfel-Pokal-Rennen des SCM. 

1989
Die Mitgliederversammlung fand im Gasthaus Bürgerstuben statt. Das Sommerfest das in der Schützenhalle geplant war, fiel wegen zu geringer Anmeldungen ( 27 Anmeldungen) aus. Auch die Resonanz beim Skibasar war deutlich geringer als in den Vorjahren. Das Hüttenfest am 26.11. war jedoch ein voller Erfolg. 

1990
Die Mitgliederversammlung fand in Krümmel’s Restaurant statt. Im Winter gab es wenig Schnee und daher auch wenige Skiveranstaltungen, die Langläufer waren trotz der widrigen Bedingungen für eine Woche unterwegs. Folgende Aktivitäten standen auf dem Programm wie eine Schiffstour auf dem Rhein mit sehr guter Resonanz, ein Familiengrillfest in den Ahrbergen und die Schwarzwaldfahrt. Zum 2. Mal fand der Bezirkstag des Bezirks Eifel in Meckenheim statt. 

1991
Die Mitgliederversammlung fand im Hotel „Stern“ statt. Wiederum hatte der Winter nicht Wort gehalten und es war sehr schneearm geblieben. Am 24.11. fand das Hüttenfest statt, natürlich verbunden mit einer Wanderung über 20 km. In der Zeitung erschien u.a. folgende Mitteilung: „Durch Ski-Gymnastik, Volleyball, Fußball oder Radsport haben sich die Mitglieder während des ganzen Jahres hindurch fit gehalten. So war auf der Rückfahrt von der Hütte nicht nur die Stimmung gut, sondern man freute sich auch schon sehr auf die erlebnisreiche Saison“.  Daher wurde auch zum wiederholten Male der Antrag zur Abschaffung der Hütte gestellt und gleichzeitig ein Angebot für Fahrten in schneesichere Regionen zu machen.

Gründe zu Abschaffung der Hütte:

  •  Schneearme Winter und kein Apfelpokalrennen mehr
  •  Kein Nachwuchs, wenige Helfer zum renovieren der Hütte
  •  Pioniergeist der früheren Jahre ist dahin, Ansprüche an Komfort sind enorm gestiegen
  •  Hüttennutzung 1-2mal im Jahr, jährliche Aufwendungen von ca. 3.000 DM
  •  Daher Fortbestand aus praktischen und finanziellen Gründen untragbar
  •  Mittel könnten effizienter eingesetzt werden

1992
Es wurde ein Nutzungsvertrag für den Mühlenhang mit den Eigentümern / Pächtern abgeschlossen. Der Verein hat 215 Mitglieder. Die Satzung wurde an die geänderten Strukturen angepasst, wie bessere Einbindung der Sparten und Bildung eines Sportbeirates. Der Verein beteiligt sich an einer Bahnfahrt der Stadt Meckenheim nach Straßburg am 14.06. Am 12.07. kam die 79. Tour de France auf der 8. Etappe von Valkenburg(Nl) nach Koblenz durch Altendorf und viele Mitglieder schauten sich das Spektakel an. Die Fußballgruppe beteiligte sich am Straßenfest und am 14.11. fand die Ski-Börse statt. 

1993
Am 30.01. startete eine Gruppe von 18 Mitgliedern zu einer Skiwoche ins Tannheimer Tal, am Wochenende kamen weitere Mitglieder hinzu. 21 Teilnehmer verzeichnete die Fahrt nach Oberhof in den Thüringer Wald. Am 27.03. führte der Verein die Apfel-Pokal-Radtouristik mit 512 Teilnehmern durch. Am 8.5. folgte ein Volleyballturnier und am 19./20.06. ein Fußballturnier in Meckenheim. Schnee gab es wieder sehr wenig und die Beibehaltung des Mühlenhanges wurde genauso diskutiert wie die Situation der Hütte. Es wurde jedoch nach Abstimmung mehrheitlich für die Beibehaltung der Hütte gestimmt. Am 12.06. wurde die 30-Jahr-Feier in der Jungholzhalle mit 77 Gästen gefeiert. Neue sportliche Aktivitäten waren die Apfelpokal-Turniere der Sparten Fußball, Volleyball und Radsport. Im Dezember erschien erstmals die Vereinszeitschrift „Ski-Club Panorama“, die über das aktuelle Vereinsgeschehen berichtet. 

1994
Skiclubler trafen sich in Lermoos zu einer Langlaufwoche bei herrlichem Sonnenschein und guten Schneeverhältnissen. Trotz zufriedener Müdigkeit kam Apres nicht zu kurz. Zu einem Wochenendaufhalt im Thüringer Wald mit Langlauf und Wandern wurde das Rennsteiglied geübt und Rainer mit seiner Gitarre brachte uns sein Schmiedefeldlied bei. Die Eigentümer / Pächter des Mühlenhanges waren nicht mehr bereit die Zäune auf- und abzubauen. Daher konnte der Mühlenhang nicht mehr für Vereinsaktivitäten genutzt werden. Der Verein hatte nun 282 Mitglieder. Der Verein organisierte das 2.Apfel-Pokal-Volleyballturnier, die Radtouristik und die Fußballer führten das jährliche Turnier durch. Am 13.08. wurde erstmals Wasserskifahren in Langenfeld ausprobiert. Die Radsportgruppe trainierte für eine Woche in den Dolomiten auf den Spuren des Giro d’Italia und anschließend war man bedeutend schneller auf den Trainingsfahrten nach Krälingen oder Königsfeld. Der Beginn der Wintersportsaison wurde mit einer Fahrt auf den Hintertuxer Gletscher eingeläutet, „de.kleene Bönnsche“ brachte die Gruppe gut hin und zurück, mit dabei waren Jerry Cotton, Schluxamtux, Ritter Kuno u.a. Die Hüttenwanderung nach Udenbreth fand großes Interesse, 55 Plätze hatte der Bus und es standen auf einmal 65 in der Warteschlange, für 10 „Spätanmelder“ war die Fahrt schnell zu Ende. 

1995
Ereignisse waren die Wochenendfahrt im Januar ins Tannheimer Tal, das Sommerfest in Udenbreth am 17.06., Wasserskifahren in Langenfeld, Wanderung am Rennsteig und die Frühwinterfahrt nach Hintertux, die Radsportler unternahmen am 25.05. eine Tagestour nach Udenbreth. Die Hütte bedurfte einer umfangreichen Renovierung, 14 Mitglieder halfen tatkräftig dabei. Die 1971 von Karl-Heinz Schnurpfeil gestiftete Hütte wurde nach dem Stifter benannt und neben der Eingangstür wurde eine entsprechende Namenstafel enthüllt. Wer denkt da nicht mehr an die Jahre 1972 und 1973 als viele fleißige Helfer an 20 Wochenenden die Hütte auf- und ausgebaut hatten. Der Mühlenhang war in der Nähe und in den schneesicheren Wintern der 70er- und 80er-Jahren diente die Hütte vielen Mitgliedern als Aufenthaltsort und auch für die Siegerehrungen des Apfel-Pokal-Rennens. 

1996
Wie schon einige Jahre zuvor startete auch dieses Jahr mit der Grünkohlwanderung als traditionelle Abendwanderung mit der anschließenden Einkehr. Im Januar machten sich 31 Skifahrer auf ins Brandnertal wo genügend Schnee lag. Am Abend schaute Eddi 2000 vorbei, der uns begeisterte und Rainer spielte Gitarre – viel zu schnell war das Wochenende vorbei. Der Verein hatte mittlerweile 301 Mitglieder. Der Vorstand wurde von der Mitgliederversammlung beauftragt die vorhandene Rücklage für den dauerhaften Erhalt der Hütte einzusetzen, das Hüttengrundstück wurde gekauft. Am Karnevalszug am 18.02. beteiligte sich der Verein ; zuvor wurden die Kostüme – ein Schneemann – in wochenlanger Arbeit erstellt. Kostümiert und geschminkt wurde sich bei Rudi und anschließend zogen alle hinter dem Traktor mit Anhänger durch Meckenheim. Es machte allen viel Spaß und anschließend wurde gefeiert. Im März wurde der Rennsteig wieder zum Skilanglauf genutzt, in Oberhof schauten wir uns die Schlittenhunderennen an. Die Radsportler zog es für eine Woche in die Provence. Die Hintertuxfahrt wurde vom kräftigen Wind auf dem Gletscher und damit dem Ausfall der Gondeln begleitet. Statt Ski fahren war wandern angesagt und Rudi heizte mit seiner Quetsche der Gruppe ordentlich ein. 

1997
Grünkohlwanderung, Fahrt im Januar an den Arber im Bayrische Wald, Wanderungen an die Mosel, im Windecker Ländchen und rund um den Effelsberg, Wasserski in Langenfeld, ein Tag des Ski-Clubs mit Apfel-Pokalturnier der Fußballer und Volleyballer und einer Familienradwanderung, das Hüttenfest dies waren einige Höhepunkte der Ereignisse im Verein. Nach 30 Jahren übernahmen Marion und Uli Hämmerle die Übungsleitung der Gymnastikgruppe von Manfred Butter. Jeden Sonntag traf sich die neue Sparte der In-Liner am Schönwaldhaus. Im September ging es für 1 Woche von Hütte zu Hütte in den Allgäuer Alpen immer über 2.000 m Höhe. 

1998
Die Hintertuxfahrt ist mittlerweile eine gute Tradition. Es war eine tolle Tour – das Wetter meinte es gut, abends war die Stimmung Dank Rainer, Martin und Siggi toll und auf der Rückfahrt wurden von Mayrhofen bis Ingolstadt Witze erzählt. Im April stand mal wieder eine Narzissenwanderung an, ein herrlicher Anblick die blühenden Narzissen im deutsch-belgischen Nationalpark. Am 20.06. fand die 35-Jahr-Feier in Udenbreth statt unter dem Motto „Let’s have a party“. Nach einer Wanderung ging es zur Hütte wo fleißige Hände ein Grillfest vorbereitet hatten. Der Vorsitzende hielt eine Rede über die Geschichte des Vereins und die Zukunft und hinterher wurde diskutiert ob der Verein nun 35 Jahre alt oder 35 Jahre jung geworden ist. Die Radsportgruppe fuhr an „Himmelfahrt“ nach Udenbreth, machte eine Mountainbiketour in den Vogesen, fuhr für eine Woche in den Schwarzwald, fuhr mehrere RTF’s und nahm auch am Bodenseemarathon teil. Die noch junge Marathongruppe nahm u.a. am Marathon in Hamburg und Köln teil. 

1999
Ein neue Sparte wurde ins Leben gerufen – Walking. Und die Inliner-Gruppe wuchs, Lissy Neumeister trainierte die Gruppe. Die Marathonis fuhren nach Paris zum Marathon in der franz. Hauptstadt und zur Grünen Hölle dem Nürburgring; die Radsportler waren viel unterwegs, eine Gruppe startete nach Santiago de Compostela und legte 2.700 km zurück. An der vom Ski-Club durchgeführten RTF nahmen 780 Radsportler teil die entweder 114, 75 oder 45 km unter die Räder nahmen. Vom 3.-10.04. fand die erste Familienskifreizeit statt mit über 60 Personen - die Hälfte waren Kinder. Treffpunkt der Generationen war der Speiseraum, die Kinder wurden gut betreut von Uli und Knut, die Eltern fuhren mit Norbert und Dieter. Es war die erste Veranstaltung dieser Art, weitere sollten folgen. Das Frühwinterskilaufen fand in Kaprun wie immer unter Leitung von Hanno statt. Auf die seit vielen Jahren durchgeführte Skibörse wurde verzichtet, da die Stadt die Gebühren für Halle und Hausmeister drastisch erhöhte, Nutzen und Kosten standen für den Verein nicht mehr in einem vertretbaren Verhältnis. Der Verein hat mittlerweile 347 Mitglieder.


 

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